Avalanche City Konzert

29 07 2011 Martina

Freitag Abend, wir haben uns heute mal dafür entschieden nicht auf der Couch zu sitzen, sondern zu einem Konzert zu gehen.

Somit sind wir mit der Fähre nach Devenport gefahren, um erst mal lecker Fish&Chips zu essen *Yammie*. Nebenbei haben wir endlich unser erstes griechisches Restaurant in Auckland entdeckt. Da müssen wir die nächsten Wochen auch mal hin.

Um 19.30 Uhr sollte das Konzert anfangen, wie das in Neuseeland so ist, nimmt es da nicht so genau. Wir hatten so kurz vor 20 Uhr dann unsere erste Vorband (wir wussten gar net, dass es welche geben sollte). Die Folkrockband ALASKA war überraschend gut, aber Stimmung war noch keine da. Der zweite Musiker (wir wissen den Namen leider nicht) hat die Stimmung langsam gehoben. Auch wenn die Kiwis generell gerne quatschen während eines Konzerts, statt der Musik zuzuhören ;)

Um 22 Uhr kamen sie dann auf die Bühne. Martina hat die CD bereits zum Geburtstag bekommen, somit kam die Musik bekannt vor. Die Band hatte mit Love, Love, Love eine Number1 in Neuseeland. Viel Spaß mit der kleinen Kostprobe. Leider gibt es das bei euch nicht im ITunes zu kaufen.

Es war ein toller Abend, mal sehen ob man von der Band vielleicht auch in Europa was hören wird. Lohnt sich reinzuhören.

Wünschen euch eine schöne Zeit.

Liebe Grüße aus Aotearoa (Land der langen weißen Wolke)
Martina und Jürgen



Dinner Party

10 07 2011 Martina

Diese Woche hatten wir unsere erste Dinner Party in Neuseeland. Wir haben unsere langjährigen Freunde Nancy und Nick eingeladen, die wir bereits seit unserem ersten Aufenthalt kennen. Wir sind die Jahre über in Kontakt geblieben und verbringen nun immer wieder mal ein paar Stunden zusammen.

Die beiden haben mittlerweile eine kleine Familie gegründet mit Sohn Oliver (18 Monate, so süß) und in ein paar Tagen wird noch ein viertes Mitglied zur Familie stoßen. Es wird ein Mädchen, den Namen kennen wir noch nicht.

Während Martina arbeiten war, hat sich Jürgen ab 11 Uhr an den Herd gestellt und lecker Essen vorbereitet. Es gab diesmal Folgendes:

Selbstgemachtes Focaccia mit Knoblauchbutter und Olivenöl

Mediterranen Salat mit Garnelen

Rinderfilet mit Grünem-Spargel-Risotto und Rotweinjus

Galaktoburiko (nach Original Hallerhof-Rezept) mit Vanilleeis

Für alle die schon mal von Jürgen bekocht wurden, läuft jetzt das Wasser im Mund zusammen. Für alle anderen, es war wirklich sehr, sehr lecker . Auch sonst hatten wir diesen Abend sehr viel Spaß und es wurde doch ein relativ langer Abend.

Noch ein paar Bilder, Jürgen in action und ein Bild von Nancy und Nick (die Bilder sind etwas unscharf, da Martina schon Wein intuss hatte ).

Am Wochenende sind wir auf Grund unseres Viertel-Marathon-Trainings (dazu mal in einem extra Beitrag mehr) wieder mal nicht zu viel anderem gekommen, und auch das Wetter war eher wechselhaft, auch wenn es letztendlich gar nicht so viel geregnet hat, wie die Wettervorhersage angekündigt hatte.

Nachdem wir nun schon fast 10 Wochen (!) ohne Haarschnitt ausgekommen sind, haben wir uns ein Herz gefasst und einen Friseur ganz in der Nähe unserer Wohnung aufgesucht… und wir müssen sagen, dass wir recht zufrieden sind, auch wenn es natürlich kein Vergleich zu Danielas Künsten und Service (immer mit lecker Kaffee und Kuchen ) ist!

So schnell ist ein Wochenende auch wieder vorbei… bis zum nächsten Mal.

Grüße, Martina und Jürgen



Es ist vollbracht…

3 07 2011 Jürgen

… auch ich (Jürgen) habe (endlich?) erfolgreich meine Arbeitssuche abgeschlossen!

Nachdem ich in einer epischen Suche, die eigentlich schon vor der von Martina angefangen hat , Kontakt zu unzähligen Recruitern (Personalvermittlern) hatte und dabei aber nur selten auch ein tatsächliches Vorstellungsgespräch bei einem wahrhaftigen Arbeitgeber herausgesprungen ist, bin ich nun doch bei der Firma gelandet mit der ich vor gerade mal gut 6 Wochen mein erstes Gespräch hatte. Man sagt eben nicht umsonst gut Ding will Weile haben. Dabei mache ich meinem jetztigen Arbeitgeber keinen Vorwurf, in einer (noch) kleinen Beratungsfirma kann man eben nur neue Leute einstellen, wenn man auch sicher ist man macht mit ihnen Geld, sprich man hat Kunden, die so jemanden brauchen. Eher gestört hat mich, dass sich einerseits die Recruiter, aber auch wenn mal diese Hürde geschafft war, auch die Arbeitgeber sehr an den Zahlen/Daten in ihren Jobbeschreibungen aufhängen. Wenn da 5 Jahre Erfahrung steht, dann müssen das auch mindestens 5 Jahre sein. Egal ob ein Lebenslauf vielleicht vermittelt (oder es sollte) dass der Kandidat genügend Potential hat um vielleicht mehr in die Waagschale werfen zu können wie manch anderer mit mehr Jahren, zumindest auf dem Papier.

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass kaum einer der Recruiter deinen Lebenslauf so richtig liest, da man in Gesprächen ständig Dinge gefragt wird, die eigentlich klar und deutlich darinstehen. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel und zumindest ein Recruiter, über welchen ich dann auch den Job vermittelt bekam, hat sich mehr als alle anderen ins Zeug gelegt und den richtigen Arbeitgeber ausgewählt! Danke dafür . An Personalvermittlern kommt man hier so gut wie nicht vorbei, da fast alle Firmen über Vermittler neue Kräfte suchen, und auf den Jobmärkten im Internet auch fast nur diese inserieren.

Da Siemens in Neuseeland keine so große Rolle spielt und kein großer Arbeitgeber ist, verstehe ich schon dass man nicht so viel damit anfangen kann, aber aufgrund der Dinge die ich dort gemacht und wie ich zu Siemens gekommen bin, hätte ich eigentlich schon vermutet dass das mehr zählt. Aber was man nicht versteht kann man auch schwer bewerten .

Naja, Schwamm drüber. Ich hatte am Freitag gleich mal eine richtige Einführung bei meinem neuen Arbeitgeber mit feuchtfröhligem Team-Meeting und anschließendem Pub-Besuch . Aber keine Sorge, das geht nicht jeden Tag so ab… denke ich zumindest.

Achtung folgender Abschnitt enthält Software- und Technologie-Bezeichnungen, die möglicherweise nicht allen geläufig sind, einfach überlesen, wenn ihr nur Bahnhof versteht: Jedenfalls darf ich in Zukunft als technischer Berater mein geballtes SAP BW Know-How bei den Kunden einbringen. Bin da im Moment auch der Einzige in der Firma. Außerdem werde ich auch als SAP BussinessObjects Data Service Experte (wow, lange Bezeichnung) ausgebildet werden. Wird also sicher spannend und ich werde auch viel Neues lernen.

So, jetzt haben wir eigentlich erst mal alles erreicht was wir uns vorgenommen haben, und warten gespannt was uns die nächsten Monate in NZ so bringen…

Viele Grüße,
Jürgen